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Compliance & Recht

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Compliance-Schulungen und Workshops

Rechtliche Regeln müssen im Geschäftsalltag verständlich und anwendbar sein. Unsere Compliance-Akademie verbindet rechtliche Grundlagen mit typischen Entscheidungssituationen aus Ihrem Unternehmen. Inhalte, Zielgruppe, Format und Umfang werden vorab abgestimmt. Diese Seite ergänzt die Übersicht der Compliance-Akademie um die einzelnen Themen und den Ablauf einer individuellen Schulung.

Für wen eignen sich die Schulungen?

  • Geschäftsführung und Führungskräfte: Organisationspflichten, Delegation, Risikoberichte und Umgang mit Warnsignalen.
  • Compliance- und Meldestellenverantwortliche: Zuständigkeiten, Fristen, Vertraulichkeit und Bearbeitung konkreter Hinweise.
  • Einkauf und Vertrieb: Geschäftspartnerprüfung, Geschenke, Wettbewerberkontakte, Lieferketten und Exportkontrolle.
  • Personalabteilung: Hinweisgeberschutz, interne Untersuchungen, Beschäftigtendatenschutz und KI-Anwendungen.
  • IT und Datenschutz: rechtliche Schnittstellen bei Dienstleistern, Sicherheitsvorfällen und neuen Systemen.
  • Neue Beschäftigte und Teams: grundlegende Regeln, typische Konflikte und die richtigen Ansprechpartner.

Schulungsmodule

Compliance-Grundlagen und Verhalten im Alltag

Was bedeutet Compliance im eigenen Aufgabenbereich? Anhand verständlicher Beispiele werden gesetzliche Anforderungen, betriebliche Regeln und freiwillige Werte unterschieden. Die Teilnehmenden üben, Unsicherheiten zu erkennen, Rückfragen zu stellen und Hinweise an die richtigen Stellen zu geben.

Verantwortung der Geschäftsleitung

Im Mittelpunkt stehen Organisations- und Überwachungspflichten, eine nachvollziehbare Delegation, die Dokumentation wichtiger Entscheidungen und der Umgang mit konkreten Warnsignalen. Die Inhalte knüpfen an Geschäftsführer- und Vorstandshaftung an.

Hinweisgeberschutz und Meldestellenpraxis

Das Modul behandelt Eingang und Prüfung einer Meldung, Fristen, Vertraulichkeit, Rückmeldungen und Folgemaßnahmen. Fallbeispiele zeigen den Umgang mit anonymen Hinweisen, Interessenkonflikten und Personalmaßnahmen. Vertiefung: Hinweisgeberschutz und interne Meldestellen.

Kartellrecht und Wettbewerberkontakte

Trainiert werden Situationen bei Verbandstreffen, Messen, Vertriebsverhandlungen und Kooperationen. Die Teilnehmenden lernen, sensible Informationen und problematische Gesprächsverläufe zu erkennen und angemessen zu reagieren. Vertiefung: Kartellrechtliche Compliance.

Korruptionsprävention und Interessenkonflikte

Geschenke, Bewirtungen, Veranstaltungen, Vermittler und private Beziehungen werden anhand konkreter Freigabefälle besprochen. Interne Wertgrenzen werden von der rechtlichen Zulässigkeit unterschieden. Vertiefung: Korruptionsprävention.

Geschäftspartner, Geldwäsche und Lieferketten

Je nach Zielgruppe werden Identifizierung, wirtschaftlich Berechtigte, Transparenzregister oder risikobasierte Lieferantenprüfungen behandelt. Die jeweiligen gesetzlichen Pflichten werden getrennt erläutert. Vertiefung: Geldwäscheprävention und Lieferketten.

Sanktionen und Exportkontrolle

Das Modul richtet sich insbesondere an Vertrieb, Versand, Technik und Einkauf. Es behandelt die Erkennung von Warnsignalen, die Zusammenarbeit der Fachbereiche und geeignete Eskalationswege vor einer Freigabe. Vertiefung: Sanktionen und Exportkontrolle.

Datenschutz, IT-Sicherheit und KI

Die Teilnehmenden bearbeiten Beispiele zu Dienstleistern, Phishing, Datenweitergabe und dem Umgang mit KI-Eingaben und -Ergebnissen. Für Leitung und zuständige Fachkräfte können die rechtlichen Anforderungen der NIS-2-Umsetzung sowie die rollenabhängigen Vorgaben der KI-Verordnung vertieft werden. Vertiefung: Datenschutz und IT-Sicherheit sowie KI-Compliance.

Interne Untersuchungen und Krisenübungen

Anhand eines simulierten Hinweises oder Sicherheitsvorfalls werden Zuständigkeiten, Dokumentation und erste Entscheidungen durchgespielt. Auch eine Übung zum Verhalten bei einer behördlichen Durchsuchung kann Gegenstand einer individuell abgestimmten Veranstaltung sein. Vertiefung: Interne Untersuchungen.

Formate und Lernziele

Für den Einstieg eignet sich eine kompakte Grundlagenschulung. Fortgeschrittene Gruppen können ausgewählte Fragen in einem Workshop vertiefen. Für konkrete organisatorische Probleme bietet sich eine Fallbesprechung mit dem zuständigen Team an. Präsenz-, Online- oder kombinierte Formate werden nach Bedarf und Verfügbarkeit vereinbart; feste Termine und Preise werden nicht pauschal zugesagt.

Die Teilnehmenden sollen erkennen, welche Entscheidungen sie selbst treffen können, welche Informationen benötigt werden und wann rechtlicher Rat oder eine interne Freigabe erforderlich ist. Reine Wissensvermittlung wird deshalb mit konkreten Handlungsabläufen verbunden.

So planen wir Ihre Schulung

1. Bedarf klären

Wir besprechen Anlass, Zielgruppe, Vorkenntnisse, Branche und vorhandene Richtlinien. Typische Fälle können in anonymisierter Form einbezogen werden. Vertrauliche oder personenbezogene Inhalte werden nur nach abgestimmter Vorbereitung verwendet.

2. Umfang und Angebot abstimmen

Sie erhalten einen Vorschlag zu Themen, Lernzielen, Format und Umfang. Vergütung, Materialien und etwaige Nachbereitung werden vor Beauftragung vereinbart. Ein Workshop kann auf einzelne Themen begrenzt werden.

3. Durchführen und in den Alltag übertragen

Die Veranstaltung verbindet rechtliche Einordnung mit Fallbeispielen und Rückfragen. Je nach Auftrag können Präsentationsunterlagen, eine kurze Arbeitshilfe oder eine Liste organisatorischer Folgemaßnahmen erstellt werden. Ob eine Teilnahmebescheinigung oder ein dokumentierter Wissenstest vorgesehen ist, wird vorab festgelegt.

Häufige Fragen

Können eigene Richtlinien Grundlage der Schulung sein?

Ja. So lassen sich die rechtlichen Anforderungen mit den tatsächlich geltenden Freigaben, Ansprechpartnern und Meldewegen verbinden. Erkennbare Widersprüche sollten vor oder im Rahmen der Vorbereitung geklärt werden.

Ist ein einmaliges Seminar ausreichend?

Das hängt von Aufgabe, Risiko und einschlägigen Anforderungen ab. Neue Beschäftigte, veränderte Prozesse oder Rechtsänderungen können weitere Unterweisungen notwendig machen. Ein Schulungsplan sollte diese Anlässe berücksichtigen.

Verleiht die Teilnahme eine amtliche oder akkreditierte Qualifikation?

Die hier beschriebenen Veranstaltungen dienen der betrieblichen Fortbildung. Eine staatliche Anerkennung, Akkreditierung oder bestimmte berufliche Zertifizierung wird damit nicht zugesagt. Soweit ein besonderer Nachweis benötigt wird, muss seine Eignung vorab geklärt werden.

Welche Angaben benötigen Sie für ein Angebot?

Thema und Anlass, Zielgruppe, ungefähre Teilnehmerzahl, gewünschtes Format, Zeitraum und besondere betriebliche Fragestellungen. Darauf aufbauend stimmen wir ein passendes Programm ab.

Passende Themen und nächste Schritte

Beratung über die Kontaktseite anfragen. Beschreiben Sie kurz Ihr Anliegen und nennen Sie gegebenenfalls bestehende Fristen. Umfang und Vergütung werden vor der Beauftragung abgestimmt.

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